Familienbetrieb

Familienbetrieb

Unser Familienbetrieb blickt nun schon auf beinahe 100 Jahre Tradition zurück. Im Jahre 1925 begann unsere Geschichte, damals als typischer, kleiner Gemischtbetrieb mit Gemüse und Blumen. Im Laufe der Zeit hat sich daraus ein zukunftsorientierter Spezialbetrieb für Gemüsekulturen entwickelt, welcher nun auch schon in der vierten Generation geführt wird. Dabei profitieren wir auch von der zentralen Lage in Bietigheim-Bissingen, 30 km vor den Toren Stuttgarts. 

Heute hat unser Familienbetrieb eine Gesamtgröße von ca. 35 ha, wovon rund 7,5 ha Glas- und Folienhäuser sind. Unsere Fläche im Freiland beträgt ca. 25 ha.

Im Durchschnitt arbeiten 80 Mitarbeiter in der Gärtnerei, davon ungefähr 40 Festangestellte und 40 Saisonarbeitskräfte. Durch die vielen festen Arbeitskräfte aus der Region, von denen viele auch bereits seit langen Jahren in der Gärtnerei arbeiten, sind wir eine Besonderheit in der Gemüsebranche.

Nachhaltig & Umweltschonend

Nachhaltig & Umweltschonend

Energieversorgung

Der gesamte Betrieb ist mit effizienter Gas-Brennwerttechnik beheizt. Dabei ist Biogas ein wichtiger Bestandteil als Energieträger. Das freigesetzte CO₂ wird dabei zusätzlich als Dünger für die Fruchtkulturen eingesetzt, damit die Photosynthese der Pflanze noch besser verläuft.

Blühstreifen

Mit der Anlage von Blühstreifen im Freiland und rund um die Gewächshäuser unterstützen wir nützliche Insekten und Bestäuber.

Verpackung

Unser Gemüse ist zum größten Teil unverpackt in unseren eigenen Mehrwegkisten zu finden. Und wenn doch mal etwas verpackt werden muss, dann fast ausschließlich mit Verpackungen aus recycelten Agrarabfällen, Stängeln und Blättern.

Umgang mit Wasser

Auch der ressourcenschonende Umgang mit Wasser ist uns sehr wichtig. Dafür haben wir ein 20.000 m³ großes Regenwassersammelbecken. Darin wird das gesamte Regenwasser der Gewächshausflächen gesammelt und für die Bewässerung genutzt. Auch ein geschlossenes Bewässerungssystem, welches überschüssiges Gießwasser in den Gewächshäusern auffängt und wiederverwendet, trägt zum Wassersparen bei.

Elektro-Lastenräder

Für den innerbetrieblichen Transport von Salaten und Kräutern aus dem Freiland nutzen wir energiesparende Elektro-Lastenräder.

Philosophie & Anbau

Philosophie & Anbau

Qualität & Vielfalt

Regional, saisonal, geschmackvoll und von hoher Qualität - das ist unsere Philosophie

Wir bieten ausschließlich regional erzeugte Ware an, die täglich frisch für Sie sowohl im Freiland, im Folienhaus und unter Glas geerntet wird. Damit wir stets qualitativ hochwertige Produkte liefern können, ist trotz hoher Technisierung und Modernisierung viel Handarbeit nötig – und das schmeckt man!

Eine große Vielfalt an Kulturen und Sorten sowie außergewöhnlich hohe Qualitätsansprüche sind für uns Voraussetzung. Dabei selektieren wir in jahrelangen, kontinuierlichen Anbauversuchen die für Sie geschmacklich besten Sorten.

Zertifizierung

Für ein Höchstmaß an Produktsicherheit sind wir nach dem QS-Prüfsiegel (QS-GAP) und dem Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg (QZ-BW) zertifiziert. Beide Prüfsysteme dienen der Rückstandsuntersuchung und Qualitätsprüfung. Die Rückstandsuntersuchungen werden von unabhängigen akkreditierten Laboren durchgeführt.

Durch optimale Kulturbedingungen und vorbeugenden Nützlingseinsatz können wir weitestgehend auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten. Dies erreichen wir auch durch den umweltschonenden und nachhaltigen Anbau in unseren modernen Hochglasgewächshäusern, modernste Technologien und neue Kulturmethoden. Außerdem ermöglichen die kontinuierlichen Kontrollen, die unsere bis zu 40 festangestellten Mitarbeiter mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem geschulten Auge täglich durchführen, bereits kleinste Veränderungen an den Pflanzen früh zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Hygiene wird bei uns ganz großgeschrieben. Generell werden alle Hygienerichtlinien bei uns zu 100% erfüllt und regelmäßig kontrolliert. Als Familienbetrieb stehen wir mit unserem Namen hinter unseren Produkten und garantieren Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität.

Anbau

Aktuell sind wir dabei ein Video für Sie zu produzieren.

Integrierter Pflanzenschutz & Nützlingseinsatz

Integrierter Pflanzenschutz & Nützlingseinsatz

Was bedeutet integrierter Pflanzenschutz?

Das Ziel des integrierten Pflanzenschutzes ist es die Pflanze gesund zu erhalten und dabei so wenig wie möglich Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Dabei ist die Auswahl von widerstandsfähigen und geeigneten Sorten, die bedarfsgerechte Düngung und die Verwendung von Pflanzenstärkungsmitteln die Grundlage.

Das Herzstück des integrierten Pflanzenschutzes ist aber der Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge. Oberstes Gebot ist es, diese vielen Nützlinge – wie Schlupfwespen, Raubmilben und Raubwanzen – jederzeit zu schützen, da gerade diese Tiere helfen, den Schädlingen auf natürliche Art und Weise Paroli zu bieten. Nur wenn die Waage zu Gunsten des Schädlings ausschlägt und alle anderen praktikablen Möglichkeiten zur Abwehr und Bekämpfung von Schadorganismen ausgeschöpft sind, reagieren wir darauf. Auf diese Weise lassen sich verantwortlicher Umweltschutz im Sinne der Biodiversität und rentabler Erwerbsgemüseanbau in Einklang bringen.

Einsatz von Nützlingen

Biologische Methoden haben Vorrang

Um den Pflanzenschutzmittel Einsatz so gering wie möglich zu halten ist es für uns von großer Bedeutung, den Schädlingsbefall genau im Blick zu behalten und gezielt zu handeln. Das Auszählen von Gelbtafeln zur Überwachung (sog. Schädlings-Monitoring), sowie die geschulten Augen unserer Mitarbeiter helfen dabei. So erkennen wir einen Schädlingsbefall frühzeitig und können mit Nützlingen entgegenwirken.

Wenn das nicht klappt wird der Einsatz chemischer Mittel gezielt auf den Schädling und die jeweilige Situation zugeschnitten. Ziel ist es die Nützlinge zu schonen und dem Grundprinzip des integrierten Pflanzenschutzes „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ gerecht zu werden. Nach Möglichkeit erfolgt eine solche Anwendung dann auch nur punktuell. Dieser Aufwand gewährleistet, dass Sie immer ausreichend frisches Gemüse kaufen und es unbedenklich verzehren können.

Auch sind wir stets an neuen Methoden und Innovationen aus der Forschung interessiert. Das fängt mit dem Einsatz von Pheromonfallen für verschiedene Schadschmetterlinge an. Hierbei werden künstliche Lockstoffe eingesetzt, um diese anzulocken und zu fangen. Wenn sich dennoch Raupen im Gewächshaus ausbreiten setzen wir zum Beispiel auf Bacillus thuringiensis, einem bodenlebenden Bakterium. Dieses produziert kristalline Proteine (sog. Bt-Toxine), welche spezifisch toxisch auf die schadfressenden Raupen wirken, bei Pflanzen oder Menschen jedoch wirkungslos sind.

Kosten

Der biologische Pflanzenschutz, der sich aus Nützlingen und biologischen Pflanzenschutzmitteln zusammensetzt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das wird auch an unseren Kosten deutlich. Insgesamt investierten wir im Jahr 2021 knapp 115.000€ für den Pflanzenschutz.

Nützlinge

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biologische Mittel

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chemische Mittel

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Betriebsführungen

Betriebsführungen

Entdecken Sie, wo Ihr Gemüse wächst!

Sie möchten genauer erfahren, wo Ihr Gemüse herkommt und wie es angebaut wird? Bei einer Entdeckungstour durch die Gärtnerei Kiemle können Sie hautnah miterleben, wie unsere Produkte wachsen und in sorgfältiger Handarbeit täglich frisch für Sie geerntet werden.

Eine Führung durch unsere Gärtnerei dauert zwischen 1,5 und 2 Stunden. Dabei haben Sie auch die Möglichkeit von unserem Gemüse zu kosten.
Die Teilnahmegebühr von 5 € pro Person kommt der Stiftung Pro-Waisenhaus von Dr. Amanatidis – Süd – Ostasien e.V. zugute. Betriebsführungen für Kindergärten und Schulen sind kostenlos.

Wenn Sie daran teilnehmen oder näheres darüber erfahren möchten wenden Sie sich bitte an Frau Mahl: 0170-2823687, E-Mail: entdeckungstour@gaertnerei-kiemle.deGerne können Sie mit ihr auch einen Führungstermin für Ihre Gruppe oder Verein vereinbaren. Führungen sind im Zeitraum von Anfang April bis Ende August möglich.

Gerne können Sie sich für eine Führung anmelden oder einen Führungstermin für Ihre Gruppe oder Verein vereinbaren. Betriebsführungen sind dabei im Zeitraum von Anfang April bis Ende August möglich. Für nähere Informationen und zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an Frau Mahl: 0170-2823687, E-Mail: entdeckungstour@gaertnerei-kiemle.de.